Hier geht's zum Nachrichten-Archiv 2008

Hier geht's zum Nachrichten-Archiv 2009

Hier geht's zum Nachrichten-Archiv 2010

Hier geht's zum Nachrichten-Archiv 2011

Schreibstorch RSS-Feed

    Hier geht's zu meiner Laufseite: Marathonstorch.de

21.04.2012 Schreibstorch-Blog
Nachdem ich die Schreibstorch-Homepage kritisch durchgelesen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass für den Inhalt ein Blog geeigneter ist als eine Homepage. Ich habe deshalb einen Blog erstellt: Link zum Schreibstorch-Blog. Hier habe ich alle Inhalte der Schreibstorch-Seite, die mir einigermaßen gefallen haben, hereinkopiert. Alle aktuellen Meldungen und Klugscheißereien von mir (s. gestriger Blogpost) gibt es ab jetzt in diesem Blog.


01.04.2012 Archiv 2011
Meine Beiträge aus dem Jahr 2011 habe ich in das Archiv verschoben: Hier geht's zum Nachrichten-Archiv 2011


27.03.2012 Planungs-Mühsal
Egal ob Roman oder Kurzgeschichte, jedes Schreibkunstwerk muss vorher geplant werden. Setzt man die perfekte Planung bei 100% an, bin ich nach dem ersten Planungsschritt bei ca. 10%. Nach ein paar weiteren Planungsschritten erreiche ich die 30%, mehr ist nicht drin. Könner wie Ken Follett erreichen vielleicht 70%, die 100% erreicht nur der Papst.

14.03.2012 Laufpläne 2012
Im Winter ließ ich es gemächlich angehen: Meine längsten Läufe gingen über gerade mal 15 Kilometer, erst Ende Februar steigerte ich auf 20 Kilometer. Heute habe ich einen 15 Kilometer-Tempolauf knapp unter einer Stunde ins Ziel gebracht. Ich habe mich also ganz gut gehalten. Ich werde das Training in den nächsten Wochen langsam steigern, im Moment nehme ich mir den Altmühlsee-Halbmarathon am 28. Juli als Lauf-Höhepunkt vor. Einen Marathon werde ich dieses Jahr wahrscheinlich nicht laufen. Ich will mich auf meine Schreiberei konzentrieren, deshalb will ich mir die zeitintensive Marathonvorbereitung sparen.

24.02.2012 Der Exposé-Workshop
In meiner Wohnung sieht es noch schlimmer aus als sonst und auch schreibstorch.de habe ich vernachlässigt. Der Grund: Ich war in den letzten Wochen mit dem Exposé-Workshop "Erfolgreich als Autor" völlig ausgelastet (Link zur Beschreibung des Workshops) Der Workshop wurde geleitet von Momo Evers, Lektorin, Autorin und Dozentin in einer Person. Vor dem Workshop hatte ich für meinen Roman viel recherchiert und einiges geplant, aber es war teilweise noch unausgegoren, der Plot an manchen Stellen zu aufgebläht und umständlich. Momo Evers schaffte es, mich mit wenigen Hinweisen in die richtige Spur zu setzen: Jetzt habe ich einen einen richtig guten Plot mit drei Haupthandlungen, die sich miteinander verbinden, und vielen kleinen und großen Höhepunkten. Kurz: Ich bin jetzt davon überzeugt, dass ich eine gute Geschichte erzählen werde. Ein paar Brocken muss ich im Plot noch aus dem Weg räumen, dann kann ich in einigen Wochen hoffentlich beginnen zu schreiben.

Das Engagement von Momo Evers war unglaublich: Ich hatte vor dem Workshop 105 Szenen geplottet. Weil ich ihr so viel Text nicht zumuten wollte, habe ich nicht jede Szene einzeln zusammengefasst, sondern immer mehrere Szenen auf einmal. Aber sie wollte, um einen guten Durchblick zu bekommen, alle Szenen sehen. Also habe ich den Plot überarbeitet, einige Szenen gekürzt, sodass nur 91 Szenen übrig blieben, und diese online gestellt. Sie hat sich dann tatsächlich durch diese Szenen gewühlt und weitere wertvolle Tipps gegeben.

Weiterhin habe ich im Workshop einiges gelernt, um den Roman auch Literaturagenturen und Verlagen schmackhaft zu machen. Es würde mich natürlich freuen, wenn das Buch verlegt werden würde, aber schreiben werde ich es in jedem Fall - auch wenn ich damit am Ende kein Geld verdienen kann.


19.02.2012 Historische Romane: Wer hat’s geschrieben? Mann oder Frau?
Ich habe wieder einmal einen Historischen Roman gelesen: Karl Martell - der erste Karolinger. Er erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Mit viel Liebe zum Detail lässt der Autor Thomas R.P. Mielke die Welt des achten Jahrhunderts wiederauferstehen. Ja, DER Autor. Denn dass diesen Roman ein Mann geschrieben hat, erschließt sich dem Leser sofort: Männer sitzen oft auf Gelagen zusammen, dort wird viel geschnaubt und gelacht, anschließend binden sie sich die Wehrgehänge um und ziehen in die Schlacht. Der Leser erfährt, wie damals Politik gemacht und Krieg geführt wurde.

Bei Historischen Romanen, die von Frauen geschrieben wurden, wie z. B. “Die Päpstin” oder “Die Hebamme”, nimmt oft der Kampf der benachteiligten Frauen gegen eine von Männern dominierte Welt großen Raum ein. Entsprechend müssen immer wieder himmelschreiende Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen erzählt werden. Während die weiblichen Hauptfiguren dementsprechend intensiv charakterisiert werden, werden die männlichen Figuren dabei schrecklich eindimensional beschrieben: Da gibt es den Bösewicht, der mordet, vergewaltigt und die Frauen als minderwertige Geschöpfe betrachtet. Da so ein Roman jedoch auch eine Liebesgeschichte braucht, muss es auch den guten Mann geben, den edlen Ritter, der sich von den Männern jener Zeit abhebt.

Bei den meisten Historischen Romanen ist es daher recht einfach, vom Text auf das Geschlecht des Autors zu schließen. Aber es gibt Ausnahmen: Ken Follett und Rebecca Gablé. Sie verbinden die positiven Eigenschaften beider Geschlechter: Sie entwerfen zu beiden Geschlechtern vielschichtige Charaktere, deren innerste Gefühle der Leser verfolgen kann. Darüber hinaus schildern sie Politik und Schlachten. Wahrscheinlich sind Ken Follett und Rebecca Gablé deshalb meine Lieblingsautoren.

09.01.2012 Weltpolitik für den Fußballfan - von Herbert Fußballgott
Das Buch "Weltpolitik für den Fußballfan" sollte Pflichtlektüre für alle aktuellen und zukünftigen Außenminister werden, denn hier wird mit Hilfe eines Fußballspiels erklärt, wie Weltpolitik funktioniert - und zwar so anschaulich, dass es auch Politiker verstehen.
Das geht so: Es werden fünf Mannschaften aufgestellt, die für die USA, Europa, Asien, den islamischen Gottesstaat und Afrika stehen.
Die Aufstellung der Mannschaften orientiert sich an den Werten der Kultur und deren Staatsverständnis. So steht z. B. in Europa das Grundgesetz im Tor, die Forschung macht das Spiel im zentralen Mittelfeld und vorne stürmen die Finanzjongleure. In den USA sorgt die Army für eine durchsetzungskräftige Offensive, im islamischen Gottesstaat tauchen die Dschihads urplötzlich am gegnerischen Strafraum auf. Mit den Aufstellungen war ich nicht immer einverstanden (wie bei echten Fußballspielen). Zum Beispiel würde ich in den USA noch die Kirchen von der Tribüne aufs Spielfeld holen, der Präsident wäre bei mir nicht Spielmacher, sondern allenfalls Wasserträger für Industrie, Konzernmanager und Broker. Aber gut, irgendwann habe ich die Aufstellung des Trainers, äh Autors akzeptiert.
Nun tritt eine Mannschaft nach der anderen auf das Spielfeld und versucht, mit ihren Offensivkräften die gegnerischen Abwehrreihen durcheinanderzuwirbeln. Vorsicht: Jeder Zweikampf und jeder Spielzug offenbaren die Eigenschaften der beteiligten Spieler (z. B. wenn die US-Army tief in die gegnerische Hälfte eindringt oder wenn sich jeder asiatische Spieler vor dem Parteivorstand verneigt), hinter jeder Verwarnung kann eine Anspielung auf bestimmte Ereignisse stecken (z. B. der Platzverweis für die amerikanische Wahl). 90 Minuten lang reiht sich Metapher an Metapher. Nur wer sie versteht, wird an diesem Buch seine Freude haben. Deshalb müssen sich Leser für Fußball UND Weltpolitik interessieren. Wer von einem der beiden Themen keine Ahnung hat, wird das Buch schnell weglegen (ein abgeschlossenes Politologiestudium ist jedoch nicht erforderlich, ab und an Zeitung lesen genügt).
Ich habe das Buch mit Begeisterung durchgelesen. Für 2012 hoffe ich auf die Fortsetzung: "Europapolitik für den Fußballfan". Genug Stoff bietet die Europapolitik derzeit ja.

Auf der Seite von Herbert Fußballgott kann man auch in das Buch reinlesen: Internetauftritt von Herbert Fußballgott

Hier der Link zu Amazon:



05.01.2012 Zum Tod von Willi Entenmann
In den Nürnberger Nachrichten steht, Willi Entenmann wäre für viele Fans neben Hans Meyer und Max Merkel einer der wichtigsten Trainer, die der Club je hatte. Meine Meinung: Er war wichtiger als Hans Meyer und Max Merkel zusammen - und seine Leistung für den Club ist viel höher einzuschätzen. Hans Meyer und Max Merkel hatten den Vorstand hinter sich, bekamen von diesem beinahe jeden Wunsch erfüllt. Willi Entenmann dagegen wurden die besten Spieler ohne seine Zustimmung wegverkauft. Er führte die Mannschaft durch Zeiten, in denen der Verein ständig von der Pleite bedroht war. Unvergessen bleibt, als mitten in die Feierlichkeiten nach dem Sieg gegen die Bayern die Nachricht von seiner Entlassung platzte. Trotzdem kehrte Willi Entenmann nach einigen Jahren zurück: Als der Club am Tiefpunkt angelangt war, als jeder andere Bundesliga-Trainer bei einem Anruf des Clubs nicht einmal den Hörer abgenommen hätte, da verließ er seinen sicheren Posten beim VfB Stuttgart und schaffte mit dem Club den sofortigen Wiederaufstieg in die zweite Liga.

Ich werde Willi Entenmann  nie vergessen.

02.01.2012 "Training"
Den Dezember habe ich genutzt, um mich im Krafttraining etwas zu steigern: Jede Woche trainierte ich drei Mal Kraft und drei Mal Laufen (der längste Lauf ging über 15 Kilometer). Allerdings bereitet mir das Krafttraining nicht wirklich große Freude, deshalb wird das Training jetzt wieder umgestellt: Vier Mal Laufen und zwei Mal Kraft.