| Schreibstorch | Aktuelles | |||||||||
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| 21.04.2012 | Schreibstorch-Blog Nachdem ich die
Schreibstorch-Homepage kritisch durchgelesen habe, bin ich zu dem
Schluss gekommen, dass für den Inhalt ein Blog geeigneter ist
als eine Homepage. Ich habe deshalb einen Blog erstellt: Link zum
Schreibstorch-Blog.
Hier habe ich alle Inhalte der
Schreibstorch-Seite, die mir einigermaßen gefallen haben,
hereinkopiert. Alle aktuellen Meldungen und
Klugscheißereien von mir (s. gestriger Blogpost)
gibt es ab
jetzt in diesem Blog.
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| 01.04.2012 | Archiv
2011 Meine Beiträge aus dem Jahr 2011 habe ich in das Archiv verschoben: Hier geht's zum Nachrichten-Archiv 2011 |
| 27.03.2012 | Planungs-Mühsal Egal
ob Roman oder Kurzgeschichte, jedes Schreibkunstwerk muss vorher
geplant werden. Setzt man die perfekte Planung bei 100% an, bin ich
nach dem ersten Planungsschritt bei ca. 10%. Nach ein paar weiteren
Planungsschritten erreiche ich die 30%, mehr ist nicht drin.
Könner wie Ken Follett erreichen vielleicht 70%, die 100%
erreicht
nur der Papst.
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| 14.03.2012 | Laufpläne 2012 Im
Winter ließ ich es gemächlich angehen: Meine
längsten
Läufe gingen über gerade mal 15 Kilometer, erst Ende
Februar
steigerte ich auf 20 Kilometer. Heute habe ich einen 15
Kilometer-Tempolauf knapp unter einer Stunde ins Ziel gebracht. Ich
habe mich also ganz gut gehalten. Ich werde das Training in den
nächsten Wochen langsam steigern, im Moment nehme ich mir den
Altmühlsee-Halbmarathon am 28. Juli als
Lauf-Höhepunkt vor.
Einen Marathon werde ich dieses Jahr wahrscheinlich nicht
laufen. Ich will mich auf meine Schreiberei konzentrieren,
deshalb
will ich mir die zeitintensive Marathonvorbereitung sparen.
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| 24.02.2012 | Der
Exposé-Workshop In meiner Wohnung sieht
es noch schlimmer aus als sonst und auch schreibstorch.de habe ich
vernachlässigt. Der Grund: Ich war in den letzten Wochen mit
dem Exposé-Workshop "Erfolgreich als Autor" völlig
ausgelastet (Link
zur Beschreibung des Workshops) Der Workshop wurde geleitet
von Momo Evers, Lektorin, Autorin und Dozentin in einer Person. Vor dem
Workshop hatte ich für meinen Roman viel recherchiert
und einiges geplant, aber es war teilweise noch unausgegoren, der Plot
an manchen Stellen zu aufgebläht und umständlich.
Momo Evers schaffte es, mich mit wenigen Hinweisen in die richtige Spur
zu setzen: Jetzt habe ich einen einen richtig guten Plot mit drei
Haupthandlungen, die sich miteinander verbinden, und
vielen kleinen und großen Höhepunkten. Kurz: Ich bin
jetzt davon überzeugt, dass ich eine gute Geschichte
erzählen werde. Ein paar Brocken muss ich im
Plot noch aus dem Weg räumen, dann kann ich in einigen Wochen
hoffentlich
beginnen zu schreiben.
Das Engagement von Momo Evers war unglaublich: Ich hatte vor dem Workshop 105 Szenen geplottet. Weil ich ihr so viel Text nicht zumuten wollte, habe ich nicht jede Szene einzeln zusammengefasst, sondern immer mehrere Szenen auf einmal. Aber sie wollte, um einen guten Durchblick zu bekommen, alle Szenen sehen. Also habe ich den Plot überarbeitet, einige Szenen gekürzt, sodass nur 91 Szenen übrig blieben, und diese online gestellt. Sie hat sich dann tatsächlich durch diese Szenen gewühlt und weitere wertvolle Tipps gegeben. Weiterhin habe ich im Workshop einiges gelernt, um den Roman auch Literaturagenturen und Verlagen schmackhaft zu machen. Es würde mich natürlich freuen, wenn das Buch verlegt werden würde, aber schreiben werde ich es in jedem Fall - auch wenn ich damit am Ende kein Geld verdienen kann. |
| 19.02.2012 | Historische Romane: Wer
hat’s geschrieben? Mann oder Frau? Ich habe wieder einmal einen Historischen
Roman gelesen: Karl
Martell - der erste Karolinger.
Er erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Bedeutung nicht
hoch genug eingeschätzt werden kann. Mit viel Liebe zum Detail
lässt der Autor Thomas R.P. Mielke die Welt des achten
Jahrhunderts wiederauferstehen. Ja, DER Autor. Denn dass diesen Roman
ein Mann geschrieben hat, erschließt sich dem Leser sofort:
Männer sitzen oft auf Gelagen zusammen, dort wird viel
geschnaubt
und gelacht, anschließend binden sie sich die
Wehrgehänge um
und ziehen in die Schlacht. Der Leser erfährt, wie damals
Politik
gemacht und Krieg geführt wurde.
Bei Historischen Romanen, die von Frauen geschrieben wurden, wie z. B. “Die Päpstin” oder “Die Hebamme”, nimmt oft der Kampf der benachteiligten Frauen gegen eine von Männern dominierte Welt großen Raum ein. Entsprechend müssen immer wieder himmelschreiende Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen erzählt werden. Während die weiblichen Hauptfiguren dementsprechend intensiv charakterisiert werden, werden die männlichen Figuren dabei schrecklich eindimensional beschrieben: Da gibt es den Bösewicht, der mordet, vergewaltigt und die Frauen als minderwertige Geschöpfe betrachtet. Da so ein Roman jedoch auch eine Liebesgeschichte braucht, muss es auch den guten Mann geben, den edlen Ritter, der sich von den Männern jener Zeit abhebt. Bei den meisten Historischen Romanen ist es daher recht einfach, vom Text auf das Geschlecht des Autors zu schließen. Aber es gibt Ausnahmen: Ken Follett und Rebecca Gablé. Sie verbinden die positiven Eigenschaften beider Geschlechter: Sie entwerfen zu beiden Geschlechtern vielschichtige Charaktere, deren innerste Gefühle der Leser verfolgen kann. Darüber hinaus schildern sie Politik und Schlachten. Wahrscheinlich sind Ken Follett und Rebecca Gablé deshalb meine Lieblingsautoren. |
| 09.01.2012 | Weltpolitik
für den Fußballfan - von Herbert
Fußballgott Das Buch "Weltpolitik
für den Fußballfan" sollte Pflichtlektüre
für alle aktuellen und zukünftigen
Außenminister werden, denn hier wird mit Hilfe eines
Fußballspiels erklärt, wie Weltpolitik funktioniert
- und zwar so anschaulich, dass es auch Politiker verstehen.
Das geht so: Es werden fünf Mannschaften aufgestellt, die für die USA, Europa, Asien, den islamischen Gottesstaat und Afrika stehen. Die Aufstellung der Mannschaften orientiert sich an den Werten der Kultur und deren Staatsverständnis. So steht z. B. in Europa das Grundgesetz im Tor, die Forschung macht das Spiel im zentralen Mittelfeld und vorne stürmen die Finanzjongleure. In den USA sorgt die Army für eine durchsetzungskräftige Offensive, im islamischen Gottesstaat tauchen die Dschihads urplötzlich am gegnerischen Strafraum auf. Mit den Aufstellungen war ich nicht immer einverstanden (wie bei echten Fußballspielen). Zum Beispiel würde ich in den USA noch die Kirchen von der Tribüne aufs Spielfeld holen, der Präsident wäre bei mir nicht Spielmacher, sondern allenfalls Wasserträger für Industrie, Konzernmanager und Broker. Aber gut, irgendwann habe ich die Aufstellung des Trainers, äh Autors akzeptiert. Nun tritt eine Mannschaft nach der anderen auf das Spielfeld und versucht, mit ihren Offensivkräften die gegnerischen Abwehrreihen durcheinanderzuwirbeln. Vorsicht: Jeder Zweikampf und jeder Spielzug offenbaren die Eigenschaften der beteiligten Spieler (z. B. wenn die US-Army tief in die gegnerische Hälfte eindringt oder wenn sich jeder asiatische Spieler vor dem Parteivorstand verneigt), hinter jeder Verwarnung kann eine Anspielung auf bestimmte Ereignisse stecken (z. B. der Platzverweis für die amerikanische Wahl). 90 Minuten lang reiht sich Metapher an Metapher. Nur wer sie versteht, wird an diesem Buch seine Freude haben. Deshalb müssen sich Leser für Fußball UND Weltpolitik interessieren. Wer von einem der beiden Themen keine Ahnung hat, wird das Buch schnell weglegen (ein abgeschlossenes Politologiestudium ist jedoch nicht erforderlich, ab und an Zeitung lesen genügt). Ich habe das Buch mit Begeisterung durchgelesen. Für 2012 hoffe ich auf die Fortsetzung: "Europapolitik für den Fußballfan". Genug Stoff bietet die Europapolitik derzeit ja. Auf der Seite von Herbert Fußballgott kann man auch in das Buch reinlesen: Internetauftritt von Herbert Fußballgott Hier der Link zu Amazon: |
| 05.01.2012 | Zum Tod von Willi
Entenmann In
den Nürnberger Nachrichten steht, Willi Entenmann
wäre
für viele Fans neben Hans Meyer und Max Merkel einer der
wichtigsten Trainer, die der Club je hatte. Meine Meinung: Er war
wichtiger als Hans Meyer und Max Merkel zusammen - und seine Leistung
für den Club ist viel höher einzuschätzen.
Hans Meyer
und Max Merkel hatten den Vorstand hinter sich, bekamen von diesem
beinahe jeden Wunsch erfüllt. Willi Entenmann dagegen wurden
die
besten Spieler ohne seine Zustimmung wegverkauft. Er führte
die
Mannschaft durch Zeiten, in denen der Verein ständig von der
Pleite bedroht war. Unvergessen bleibt, als mitten in die
Feierlichkeiten nach dem Sieg gegen die Bayern die Nachricht von seiner
Entlassung platzte. Trotzdem kehrte Willi Entenmann nach einigen Jahren
zurück: Als der Club am Tiefpunkt angelangt war, als jeder
andere
Bundesliga-Trainer bei einem Anruf des Clubs nicht einmal den
Hörer abgenommen hätte, da verließ er
seinen sicheren
Posten beim VfB Stuttgart und schaffte mit dem Club den sofortigen
Wiederaufstieg in die zweite Liga.
Ich werde Willi Entenmann nie vergessen. |
| 02.01.2012 | "Training" Den
Dezember habe ich genutzt, um mich im Krafttraining etwas zu steigern:
Jede Woche trainierte ich drei Mal Kraft und drei Mal Laufen (der
längste Lauf ging über 15 Kilometer). Allerdings
bereitet mir
das Krafttraining nicht wirklich große Freude, deshalb wird
das
Training jetzt wieder umgestellt: Vier Mal Laufen und zwei Mal Kraft.
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